In dieser Woche traf sich FDP-Bürgermeisterkandidat Vincent Schwarz zu einem ausführlichen Austausch mit dem Vorsitzenden des WSV 21, Leon Bischoff, und Geschäftsführer Jan Sturm. Begleitet wurde er von dem FDP-Stadtverbandsvorsitzenden Pierre Balder sowie Vorstandsmitglied Finn Dieckmann. Im Zentrum des Gesprächs standen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Verein sowie die Zukunft der Sport- und Vereinslandschaft in Wolfenbüttel.
Ein Schwerpunkt des Treffens: die künftige Rolle des WSV 21 im verpflichtenden Ganztagsangebot für Grundschulen, das im kommenden Jahr eingeführt wird. Der WSV 21 sieht großes Potenzial darin, Kindern im schulischen Ganztag qualitativ hochwertige Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote zu bieten. Durch seine vielfältigen Sportsparten und die langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit könne der Verein einen wertvollen Beitrag leisten. Gleichzeitig biete sich aber auch die Möglichkeit, Kinder langfristig für den Vereinssport zu begeistern.
Ein weiterer wichtiger Aspekt: die organisatorische Weiterentwicklung des Vereins. Mit der Einführung neuer hauptamtlicher Stellen, insbesondere der Position des Geschäftsführers, hat der WSV 21 einen Schritt in Richtung Professionalisierung getan. Geschäftsführer Jan Sturm berichtete über seine bisherigen Erfahrungen, die strategischen Ziele und die Herausforderungen, die mit dem Ausbau der Vereinsstrukturen verbunden sind.
Vincent Schwarz dazu: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, welch großen Aufwand die Führung eines Vereins bedeutet. Insofern halte ich die Einführung einer hauptamtlichen Stelle für einen mutigen, für die Weiterentwicklung eines Vereins mit der Größe des WSV 21 aber auch richtigen und notwendigen Schritt.”
Weiteres zentrales Anliegen: die Verkehrssicherheit und Parkplatzsituation rund um das Vereinsgelände am Natur- und Familienbad Fümmelsee. Sowohl Vereinsvertreter als auch die FDP-Delegation sehen hier Optimierungsbedarf.
Die Situation erfordere eine umfassende Betrachtung, um sowohl die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern als auch insbesondere an stark frequentierten Tagen ausreichend Parkmöglichkeiten zu schaffen. Finn Dieckmann dazu: „Es bedarf einer verkehrspolitischen Lösung für alle beteiligten Akteure, um künftig eine sichere Anfahrt für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und vor allem auch den Grundschulen im neuen Ganztagskonzept, einen ungefährdeten Besuch des Vereinsgeländes zu ermöglichen.”


