Wahlprogramm Stadt Wolfenbüttel (einfache Sprache)

Dies ist die Umsetzung unseres Wahlprogramms in einfache Sprache. Das Original gibt es hier.

FDP in der Stadt Wolfenbüttel:

Kommunale Politik für die Jahre 2026 – 2031 

Wolfenbüttel ist eine schöne Stadt zum Leben.
Viele Menschen leben gern hier.

Es gibt kurze Wege.
Es gibt gute Schulen.
Es gibt Kultur.
Es gibt Vereine.
Es gibt viele Menschen, die sich für andere einsetzen.

Wir als FDP möchten:
Wolfenbüttel soll auch in Zukunft eine gute Stadt bleiben.

Dafür braucht es gute Ideen.
Aber es braucht auch Geld.
Deshalb sagen wir:

Nicht alles geht sofort.
Wir müssen zuerst das machen, was besonders wichtig ist.
Und wir müssen prüfen:

  • Was bringt den Menschen wirklich etwas?
  • Was kostet es?
  • Können wir es bezahlen?
  • Welche Folgen hat es später?

Wir wollen Politik mit Vernunft.
Wir wollen keine Politik mit immer neuen Verboten.
Wir vertrauen den Menschen.
Wir setzen auf Verantwortung, gute Informationen und gute Lösungen.

Klima und Umwelt 

Wir wollen die Umwelt schützen.
Auch unsere Kinder und Enkel sollen gut in Wolfenbüttel leben können.

Klimaschutz muss aber gut gemacht werden.
Er muss zur Stadt passen.
Er muss bezahlbar sein.
Und er muss die Menschen mitnehmen.

Wir wollen mehr erneuerbare Energie.
Zum Beispiel durch Solar-Anlagen auf städtischen Gebäuden.

Auch in der Altstadt sollen Solar-Anlagen möglich sein.
Das gilt auch für Häuser mit Denkmalschutz.
Natürlich muss dabei auf das Stadtbild geachtet werden.

Wenn in einem Ortsteil Windräder oder große Solar-Flächen entstehen, soll der Ortsteil davon etwas haben.
Das Geld aus solchen Anlagen soll dort spürbar ankommen.

Wir wollen Wolfenbüttel besser auf Hitze, Starkregen und Trockenheit vorbereiten.

Dazu gehören:

  • besserer Schutz vor Hochwasser
  • mehr Speicher für Regenwasser
  • mehr Bäume und Pflanzen
  • mehr Schatten in der Innenstadt
  • helle Straßenbeläge gegen starke Hitze
  • Pflanzen, die Hitze und Trockenheit besser aushalten

Wir wollen auch kleine Grünflächen in der Stadt.
Zum Beispiel kleine Parks mit Bäumen, Bänken und Spielgeräten.
Solche Orte machen Stadtteile schöner.
Und sie helfen gegen Hitze.

Der Holzmarkt, der Stadtmarkt und der Ziegenmarkt können grüner und schöner werden.

Kleingärten sind wichtig.
Sie sind gut für Erholung, Begegnung und Natur.
Wir wollen Kleingärten erhalten.

Wir schlagen außerdem vor:
Für jedes neugeborene Kind in Wolfenbüttel soll ein Baum gepflanzt werden.

Zur Asse sagen wir:
Die Menschen brauchen ehrliche Informationen.
Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein.
Der Schutz von Menschen und Umwelt muss an erster Stelle stehen.

Stadtentwicklung und Wohnen

Wolfenbüttel soll eine Stadt für alle Generationen sein.

Für junge Familien.
Für Kinder und Jugendliche.
Für Studierende.
Für Berufstätige.
Für ältere Menschen.
Für Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen.

Dafür brauchen wir verschiedene Formen von Wohnen.

Wir wollen mehr Möglichkeiten für Wohneigentum.
Also für Menschen, die ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung kaufen möchten.

Wir wollen auch neue Wohnideen prüfen.
Zum Beispiel Tiny Houses, wenn es dafür Interesse gibt.

Junge Familien sollen leichter ein eigenes Zuhause finden.
Das gilt für neue Baugrundstücke.
Das gilt aber auch für ältere Häuser, die gekauft und saniert werden.

Auch ältere Menschen brauchen passende Wohnungen.
Sie sollen möglichst lange selbstständig leben können.
Am besten in ihrer vertrauten Umgebung.

Wir wollen Bauen einfacher machen.
Die Stadt soll Bauprojekte nicht unnötig verhindern.

Wenn neue Häuser gebaut werden, müssen aber auch andere Dinge beachtet werden.
Zum Beispiel:

  • Wind
  • Regenwasser
  • Hitze
  • Grünflächen
  • Verkehr
  • Kosten für Straßen, Kitas und Schulen

Wir wollen keine starren Regeln, die privates Bauen unnötig schwer machen.
Investoren sollen sich aber angemessen an den Kosten für Infrastruktur beteiligen.

Bezahlbarer Wohnraum entsteht vor allem, wenn genug gebaut und saniert wird.
Deshalb wollen wir bessere Bedingungen für Neubau und Sanierung.

Bei großen Bauprojekten sollen Bürgerinnen und Bürger früh informiert werden.
Stadtentwicklung muss verständlich und nachvollziehbar sein.

Innenstadt und Einzelhandel 

Die Innenstadt ist wichtig für Wolfenbüttel.
Sie soll ein Ort zum Einkaufen sein.
Aber nicht nur das.

Die Innenstadt soll auch ein Ort sein zum:

  • Bummeln
  • Treffen
  • Essen und Trinken
  • Wohnen
  • Verweilen
  • Erleben

Der Stadtmarkt ist für uns besonders wichtig.
Er soll lebendiger werden.

Dazu gehören:

  • mehr Außengastronomie
  • mehr Veranstaltungen
  • mehr Sitzplätze
  • mehr Grün
  • mehr Aufenthaltsqualität

Der Wochenmarkt soll einen festen und verlässlichen Platz haben.
Wir finden: Der Stadtmarkt ist dafür der richtige Ort.

Die Innenstadt braucht neue Ideen.
Dazu gehört ein gutes Stadtmarketing.
Es soll Veranstaltungen und neue Konzepte ausprobieren.

Wir wollen mehr Orte, an denen Menschen sich gern aufhalten.
Zum Beispiel mit:

  • Bänken
  • Spielmöglichkeiten
  • Bäumen und Blumen
  • Zugang zum Wasser
  • Brunnen oder Wasserspielen

Leerstehende Geschäfte sollen nicht einfach leer bleiben.
Sie können zeitweise genutzt werden.
Zum Beispiel von Kultur, Vereinen, Initiativen oder Start-ups.

Auch Gebäude in der Innenstadt müssen gut erhalten bleiben.
Sanierungen sollen unterstützt werden, wenn sie sinnvoll sind.

Die Regeln für Altstadt und Denkmalschutz sollen pragmatischer werden.
Das heißt: Es soll mehr möglich sein, wenn es gut zum Stadtbild passt.

Zum Beispiel:

  • Solar-Anlagen
  • Dachfenster
  • passende Beleuchtung
  • moderne Schaufenster-Gestaltung

Bei Streitfällen soll schnell entschieden werden.
Dafür kann ein kleines Gremium helfen.
Darin können Verwaltung, Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten.

Wir wollen außerdem regelmäßige Gespräche mit Kaufleuten und Eigentümern in der Innenstadt.

Verkehr 

Verkehr muss im Alltag funktionieren.

Menschen sollen gut unterwegs sein können.
Mit dem Auto.
Mit dem Fahrrad.
Zu Fuß.
Mit Bus und Bahn.

ÖPNV bedeutet: öffentlicher Personen-Nahverkehr.
Also vor allem Bus und Bahn.

Wir wollen Bus, Bahn, Fahrrad und Carsharing attraktiver machen.
Aber wir wollen niemanden bevormunden.

Viele Menschen brauchen weiter das Auto.
Zum Beispiel für Arbeit, Familie, Einkäufe oder Arztbesuche.

Die Innenstadt muss gut erreichbar bleiben.
Es braucht genug Parkplätze für Autos.
Und es braucht gute Abstellplätze für Fahrräder.

Das Busangebot muss besser werden.
Besonders die Ortsteile sind nicht gut genug angebunden.

Wir wollen prüfen:

  • bessere Verbindungen zwischen den Ortsteilen
  • Rufbusse
  • eine bessere ÖPNV-App
  • Buchung und Bezahlung von Rufbussen per App
  • Zusammenarbeit mit Taxi-Unternehmen
  • Carsharing-Angebote
  • kleine selbstfahrende Busse auf geeigneten Strecken

Bei großen Veranstaltungen kann es zusätzliche Busse geben.
Parkplätze außerhalb der Innenstadt können dann als Park-and-Ride genutzt werden.

Die Bahnanbindung von Wendessen muss endlich kommen.
Auch Bahnhaltepunkte für Linden und Groß Stöckheim bleiben eine Möglichkeit.

Das Radwegenetz soll besser werden.
Besonders zwischen den Ortsteilen fehlen sichere Radwege.
Zum Beispiel zwischen Ahlum und Salzdahlum.

Wir wollen mehr Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer.
Aber wir sehen derzeit keinen großen Bedarf für weitere Fahrradstraßen und Fahrradzonen.
Wenn eine Fahrradstraße schlecht funktioniert, muss sie auch wieder geändert werden können.

Für das Fahrradparkhaus am Bahnhof braucht es ein gutes Betriebskonzept.
Es soll möglichst viel genutzt werden.

Geschwindigkeits-Regeln sollen einfach und verständlich sein.
Zu viele unterschiedliche Regeln sorgen für Verwirrung.

Wir finden:

  • Tempo 30 passt in Wohngebiete.
  • Tempo 50 soll auf Hauptstraßen grundsätzlich möglich bleiben.
  • Vor Schulen und Kindergärten kann Tempo 30 sinnvoll sein.

Bei Lärm soll genau gemessen werden.
Erst dann soll entschieden werden, welche Maßnahme hilft.

Eine „Grüne Welle“ auf Hauptstraßen kann helfen.
Dann fließt der Verkehr besser.
Das kann auch Lärm verringern.

Die Ortsumgehung Ost soll neu bewertet werden.
Dabei muss auch neuer Verkehr durch neue Wohngebiete berücksichtigt werden.

Neue Wohngebiete müssen auch mit dem Auto gut erreichbar sein.
Parkplätze sollen nah an den Häusern liegen.

Wir wollen ein gutes Parkraum-Konzept für die ganze Stadt.
Dazu gehören Straßenparkplätze und Parkhäuser.

Wir wollen prüfen, ob es kostenlose Kurzzeit-Parkplätze geben kann.
Zum Beispiel für 30 Minuten in der Innenstadt.

Ladesäulen für Elektroautos sollen weiter ausgebaut werden.
Sie sollen möglichst schnelles Laden ermöglichen.

Fußgänger und Radfahrer müssen Hauptstraßen sicher überqueren können.
Je nach Ort können helfen:

  • Ampeln auf Knopfdruck
  • Mittelinseln
  • Zebrastreifen
  • niedrigere Geschwindigkeit

Die Ortsräte sollen dabei mitreden.
Sie kennen die Lage vor Ort gut.

Wirtschaft, Arbeit und Finanzen 

Wolfenbüttel muss gut mit Geld umgehen.
Die Stadt darf auf Dauer nicht mehr ausgeben, als sie einnimmt.

Deshalb wollen wir solide Finanzen.

Das heißt:

  • Ausgaben genau prüfen
  • klare Prioritäten setzen
  • neue Schulden möglichst vermeiden
  • Schulden Schritt für Schritt abbauen

Die Stadt soll regelmäßig prüfen:
Welche freiwilligen Aufgaben sind wirklich notwendig?
Was ist sinnvoll?
Was können wir uns leisten?

Solide Finanzen dürfen aber nicht bedeuten, dass Bürger und Unternehmen immer stärker belastet werden.

Wir lehnen deshalb ab:

  • höhere Grundsteuer
  • Straßenausbaubeiträge
  • höhere Gewerbesteuer

Unternehmen brauchen Sicherheit.
Sie schaffen Arbeitsplätze.
Sie zahlen Gewerbesteuer.
Sie sind wichtig für die Stadt.

Wolfenbüttel braucht gute Bedingungen für bestehende Betriebe.
Und Wolfenbüttel braucht Platz für neue Unternehmen.

Die Stadt soll aktiv auf Unternehmen zugehen.
Sie soll neue Betriebe gewinnen.
Gewerbeflächen müssen zu fairen Bedingungen angeboten werden.

Das Gewerbegebiet West ist dafür wichtig.
Auch eine Zusammenarbeit mit Braunschweig kann sinnvoll sein.

Bestehende Unternehmen dürfen nicht vergessen werden.
Die Stadt soll regelmäßig mit Betrieben, Handwerk und Handel sprechen.

Genehmigungen sollen einfacher und schneller werden.

Wir wollen auch einen Dual Career Service.
Das bedeutet:
Wenn eine Fachkraft nach Wolfenbüttel kommt, soll auch der Partner oder die Partnerin leichter Arbeit finden.
Das hilft Familien.
Und es hilft Unternehmen.

Schulen

Gute Bildung ist sehr wichtig.
Sie gibt Kindern und Jugendlichen faire Chancen.

Schulen brauchen gute Ausstattung.

Dazu gehören:

  • moderne Räume
  • gute Lernmaterialien
  • digitale Geräte
  • funktionierende Technik
  • Wartung und Unterstützung bei Problemen

Schulen dürfen mit Technik nicht allein gelassen werden.

Die Stadt soll regelmäßig prüfen, wie der Zustand der Schulen ist.
Dafür soll es einen Schulzustandsbericht geben.
Dieser Bericht soll öffentlich verständlich sein.

Wir wollen prüfen, ob es an allen Schulen ein freiwilliges Frühstücksangebot geben kann.
Das kann Kinder und Familien entlasten.

Schulhöfe sollen schöner und besser werden.
Kinder brauchen Platz zum Spielen und Bewegen.
Schulhöfe sollen auch außerhalb der Unterrichtszeit als Treffpunkte genutzt werden können.

Wir wollen Vielfalt bei den Schulen erhalten.
Dazu gehören:

  • Grundschulen
  • Haupt- und Realschule
  • Gymnasien
  • Gesamtschulen
  • Förderschulen

Grundschulen in den Ortsteilen sollen erhalten bleiben.
Für kleine Kinder sind kurze Wege besonders wichtig.

Auch Schulsozialarbeit ist wichtig.
Sie soll an weiterführenden Schulen erhalten bleiben.

Schulen sollen auch an die Geschichte vor Ort erinnern.
Besuche der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel sollen unterstützt werden.

Wolfenbüttel ist auch Hochschulstandort.
Die Ostfalia ist wichtig für die Stadt.
Wir wollen den Hochschulstandort stärken.

Wir unterstützen außerdem die Idee einer Summer School.
Dort können Schülerinnen und Schüler in den Ferien freiwillig Lernstoff nachholen.

Kinderbetreuung und frühe Bildung 

Kinder sollen gut betreut werden.
Sie sollen lernen können.
Sie sollen aber auch einfach Kind sein dürfen.

Gute Kinderbetreuung hilft auch den Eltern.
Besonders dann, wenn beide Eltern arbeiten wollen oder arbeiten müssen.

Wir wollen familienfreundliche Gebühren für Krippen und Horte.
Kinderbetreuung muss bezahlbar bleiben.
Arbeit muss sich für Familien lohnen.

Familien sind unterschiedlich.
Kinder sind unterschiedlich.
Deshalb darf es nicht nur ein Angebot für alle geben.

Wir wollen verschiedene Träger und verschiedene Betreuungsformen.

Kitas brauchen flexible Zeiten.
Städtische Kitas sollen mindestens bis 16 Uhr öffnen.
Einige Kitas sollen auch länger öffnen können.

Auch die Ganztagsbetreuung an Schulen muss gut funktionieren.
Ein Betreuungsende um 15.30 Uhr reicht nicht für alle Familien.

Wenn Horte durch Ganztagsangebote ersetzt werden, darf es für Familien nicht schlechter werden.

Mensen und Betreuungsräume müssen ausgebaut werden, wenn mehr Kinder Ganztag nutzen.

An allen Schulen soll es ein gleichwertiges Ganztagsangebot geben.
Kein Stadtteil und kein Ortsteil soll schlechter gestellt werden.

Gesundheit und Soziales 

Viele Aufgaben in Gesundheit und Soziales liegen beim Landkreis.
Aber auch die Stadt kann helfen.

Das Städtische Klinikum ist sehr wichtig für Wolfenbüttel.
Es versorgt nicht nur Menschen aus der Stadt.
Es versorgt auch Menschen aus der Umgebung.

Wir wollen das Klinikum erhalten und stärken.
Medizinische Angebote dürfen nicht immer weiter nach Braunschweig verlagert werden.

Das Klinikum soll enger mit Arztpraxen zusammenarbeiten.
Medizinische Versorgungszentren sind dafür ein guter Weg.

Wir unterstützen die Arbeit der Tafel.
Sie hilft Menschen, die in einer schwierigen Lage sind.

Jugendarbeit ist uns wichtig.
Das Jugendfreizeitzentrum muss saniert und weiterentwickelt werden.

Jugendliche sollen stärker beteiligt werden.
Zum Beispiel bei:

  • Freizeitangeboten
  • Schulhöfen
  • Sportflächen
  • Treffpunkten im öffentlichen Raum

Das Jugendparlament unterstützen wir.

Auch ältere Menschen sollen gut am digitalen Leben teilnehmen können.
Deshalb wollen wir Kurse für Seniorinnen und Senioren.

Dort können sie lernen:

  • Umgang mit Smartphone und Computer
  • Internet
  • soziale Medien
  • künstliche Intelligenz

Kultur 

Wolfenbüttel ist eine Kulturstadt.
Das soll so bleiben.

Kultur macht die Stadt lebendig.
Sie bringt Menschen zusammen.
Sie macht Wolfenbüttel interessant für Gäste.

Junge Menschen sollen leichter Zugang zu Kultur bekommen.
Dabei können Schulen helfen.

Wichtige Kulturorte in Wolfenbüttel sind zum Beispiel:

  • Stadtbücherei
  • Schloss Museum
  • Bürger Museum
  • Gedenkstätte in der JVA
  • Landesmusikakademie
  • Lessingtheater
  • Herzog August Bibliothek

Kulturelle Vereine sollen unterstützt werden.
Auch Kultur in den Ortsteilen ist wichtig.

Kultur soll sichtbarer werden.
Dafür können öffentliche Flächen genutzt werden.
Auch leere Geschäfte können zeitweise für Kultur genutzt werden.

Große Veranstaltungen sind wichtig für Wolfenbüttel.
Zum Beispiel:

  • Altstadtfest
  • Stadtgrabenfest
  • Kulturnacht
  • KulturSommer
  • Summertime Festival

Solche Veranstaltungen kosten Geld.
Aber sie bringen den Menschen viel Freude.
Und sie sind gute Werbung für die Stadt.

Neue Veranstaltungsideen begrüßen wir.

Wir unterstützen auch die Idee, das Festival-Gelände am Exer wieder zu nutzen, wenn es Bedarf gibt.

Es soll einen zentralen Veranstaltungskalender geben.
Dort sollen Bürgerinnen und Bürger schnell sehen, was in Wolfenbüttel los ist.

Auch für Veranstalter soll der Kalender einfach nutzbar sein.

Wolfenbüttel soll sich als Kulturstadt und Fachwerkstadt stärker zeigen.
Auch überregional.
Zum Beispiel durch besseres Marketing, Reisejournalisten und soziale Medien.

Sport und Vereine

Sport ist wichtig für Gesundheit und Gemeinschaft.
Sport bringt Menschen zusammen.

Wolfenbüttel braucht vielfältige Sportangebote.
Für Vereinsmitglieder.
Aber auch für Menschen, die nicht in einem Verein sind.

Die Stadt soll Vereine stärker zusammenbringen.
So können Angebote erhalten bleiben.
Sportflächen können besser genutzt werden.

Sportvereine sollen stärker in den Ganztag an Schulen eingebunden werden.
So lernen Kinder verschiedene Sportarten kennen.
Und sie bewegen sich mehr.

Sportanlagen müssen saniert und weiterentwickelt werden.
Das gilt für die Stadt und die Ortsteile.

Sporthallen der Stadt sollen für Vereine weiter kostenlos nutzbar sein.
Sport darf nicht an zusätzlichen Kosten scheitern.

Wir wollen besonders den Breitensport fördern.
Denn Breitensport erreicht viele Menschen.
Er stärkt Gesundheit, Gemeinschaft und Lebensqualität.

Auch Leistungssport im Amateurbereich ist wichtig.
Er verdient ebenfalls Unterstützung, wenn die Stadt es sich leisten kann.

Sicherheit und Ordnung 

Menschen sollen sich in Wolfenbüttel sicher fühlen.
Das ist wichtig für Lebensqualität.

Wir wollen Sicherheit und Ordnung erhalten.
Aber nicht jedes Problem braucht sofort ein neues Verbot.

Wir setzen auf Information und Verantwortung.

Wir lehnen zum Beispiel ab:

  • eine Baumschutzsatzung für private Grundstücke
  • ein vollständiges Streusalzverbot

Stattdessen wollen wir besser informieren.
Zum Beispiel über:

  • insektenfreundliche Pflanzen
  • Probleme durch Schottergärten
  • umweltfreundliches Verhalten im Alltag

Polizei und Ordnungsdienst sollen enger zusammenarbeiten.

Mehr Präsenz ist besonders wichtig an Orten wie:

  • Seeliger Park
  • Forum
  • Bahnhof
  • Kornmarkt
  • Schulhöfe außerhalb der Schulzeit
  • Spielplätze

Regeln müssen auch durchgesetzt werden.
Zum Beispiel bei Falschparken oder beim verbotenen Befahren der Fußgängerzone.

Dabei darf nicht nur die Innenstadt betrachtet werden.
Auch die äußeren Stadtbereiche und Ortsteile sind wichtig.

Die Feuerwehr ist ein zentraler Teil der Sicherheit.
Wir wollen die freiwilligen Feuerwehren unterstützen.
Der Feuerwehrbedarfsplan soll konsequent umgesetzt werden.

Auch Katastrophenschutz ist wichtig.
Warnungen per App und SMS sind gut.
Aber Sirenen müssen ebenfalls erhalten bleiben.
So werden im Ernstfall mehr Menschen erreicht.

Wolfenbüttel braucht außerdem ein gutes Hochwasserschutzsystem.
Dabei müssen Vorhersagen zur Oker früh berücksichtigt werden.

Für lange Einsätze soll es einen Versorgungsplan geben.
Einsatzkräfte und Ehrenamtliche brauchen dann Verpflegung und Unterstützung.

Bürgernahe Verwaltung 

Die Verwaltung ist für die Bürgerinnen und Bürger da.
Niemand soll sich im Rathaus wie ein Bittsteller fühlen.

Die Verwaltung soll:

  • freundlich sein
  • verständlich arbeiten
  • schnell arbeiten
  • lösungsorientiert sein
  • klare Regeln anwenden

Viele Dinge im Rathaus sollen digital möglich werden.
Anträge sollen online gestellt werden können.
Am besten vollständig digital und ohne Medienbruch.

Medienbruch bedeutet:
Man füllt etwas online aus, muss es dann aber doch ausdrucken oder persönlich abgeben.
Das wollen wir vermeiden.

Die BundID kann dabei helfen.
Das ist ein digitales Konto für Verwaltungsleistungen.

Wir wollen auch weniger Bürokratie.
Unnötige Regeln sollen vereinfacht oder abgeschafft werden.

Anträge sollen schneller bearbeitet werden.
Bürgerinnen und Bürger sollen besser wissen, wie lange etwas dauert.

Wir wollen eine Abholstation für Dokumente.
Dann können Menschen Unterlagen auch außerhalb der Öffnungszeiten abholen.

Auch Termine im Rathaus sollen besser zum Alltag der Menschen passen.
Zum Beispiel für Berufstätige mit langen Arbeitszeiten.

Die Ortsräte sollen gestärkt werden.
Sie kennen die Probleme vor Ort sehr gut.

Wenn Ortsräte etwas beschließen oder Stellung nehmen, soll das schnell an die zuständigen Gremien weitergegeben werden.

Digitalisierung 

Digitalisierung verändert unser Leben.
Sie bringt Fragen zu Datenschutz und Sicherheit.
Aber sie bietet auch viele Chancen.

Wir wollen diese Chancen nutzen.

Wolfenbüttel braucht schnelles Internet.
Glasfaser soll bis in die Häuser kommen.
Das nennt man Fiber to the Home oder kurz FTTH.

An wichtigen Orten soll es freies WLAN geben.

Sitzungen des Stadtrats und der Ausschüsse sollen im Internet übertragen werden.
Dann können mehr Menschen die Diskussionen verfolgen.

Auch Informationsveranstaltungen der Stadt sollen online übertragen werden können.
Bei Bedarf soll es Fragen per Chat geben.

Wir wollen eine Wolfenbüttel-App.
Sie soll wichtige Angebote bündeln.

Zum Beispiel Informationen von:

  • Stadt
  • Landkreis
  • Stadtwerken und weiteren Einrichtungen
  • Wirtschaft
  • Kultur
  • Vereinen
  • Veranstaltungen
  • öffentlichen Angeboten

Die App könnte ähnlich funktionieren wie „Löwenbündel“ in Braunschweig.
Für Wolfenbüttel könnte sie zum Beispiel „Wolfenbündel“ heißen.

Unser Ziel

Wir wollen Wolfenbüttel gut weiterentwickeln.

Die Stadt soll lebenswert bleiben.
Sie soll familienfreundlich sein.
Sie soll wirtschaftlich stark sein.
Sie soll sicher sein.
Sie soll modern sein.
Und sie soll bezahlbar bleiben.

Wir wollen Lösungen, die im Alltag helfen.

Mit Vernunft.
Mit Vertrauen in die Menschen.
Mit klaren Prioritäten.
Und mit Verantwortung für die Zukunft.