Innenstadt im Fokus: FDP im Dialog mit der Initiative Wirtschaft Wolfenbüttel

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Wolfenbüttel. Der FDP-Stadtvorstand hat sich im Dezember mit Andre Volke, Vorstandsmitglied der Initiative Wirtschaft Wolfenbüttel (IWW), zu einem Austausch über die Zukunft der Wolfenbütteler Innenstadt getroffen. So waren neben dem Bürgermeisterkandidaten der FDP, Vincent Schwarz, auch die Kommunalwahlkandidaten Pierre Balder, Thomas Becker, Christina Balder und Finn Dieckmann vor Ort in der Innenstadt, um über die aktuellen Herausforderungen der Händler zu sprechen.

Neben der Situation bestehender Leerstände wurden insbesondere positive Entwicklungen thematisiert, darunter mehrere Neueröffnungen von Geschäften und geplante Vergrößerungen von Gastronomiebetrieben. Auch der Umbau der Fußgängerzone war Thema: Die Auswirkungen auf Handel und Aufenthaltsqualität seien durchweg positiv zu bewerten, betonte Volke.

Aus Sicht der Beteiligten erweist sich jedoch die Altstadtsatzung häufig als Hemmnis, besonders für Investitionen. Die Gesprächspartner sind sich einig: Alte Regelungen sollen überprüft werden und künftig mehr Flexibilität und pragmatische Lösungen im Einzelfall ermöglichen. Pierre Balder dazu: „Die Fußgängerzone darf kein Freilichtmuseum sein und zeitgemäße Konzepte müssen unter Auflagen umsetzbar sein. Über Olivenbäume neben den Tischen oder sinnvolle Schaufensterbeklebungen sollte man gar nicht diskutieren müssen.”

Breiten Raum nahm auch die Zukunft des Abendmarktes ein. Die IWW regt an: eine Weiterentwicklung hin zu einem After-Work-Format an wechselnden Standorten innerhalb der Innenstadt. Das wird von der FDP ausdrücklich begrüßt. Vincent Schwarz sieht darin eine große Chance für eine nachhaltige Belebung der Innenstadt: „Formate wie der Abendmarkt zeigen, dass wir Menschen gezielt in die Innenstadt holen können. Eine moderne After-Work-Veranstaltung kann Treffpunkt, Erlebnisraum und Wirtschaftsförderung zugleich sein, wovon auch die ansässigen Händler profitieren.“, so der FDP-Bürgermeisterkandidat. Die bisherigen Abendmärkte hätten bereits deutlich gemacht, dass solche Veranstaltungen eine spürbare Anziehungskraft entfalten.

Abschließend wurde über die Einführung vergünstigter Parkmöglichkeiten für Beschäftigte der Innenstadt gesprochen. Ein entsprechender Vorschlag der IWW findet Unterstützung bei der FDP. Aus Sicht der Liberalen besteht hier jedoch dringender Handlungsbedarf: Die Prüfung möglicher Parkplätze sollte zügig durchgeführt werden. Das könnte die Attraktivität der Innenstadt – gerade als Arbeitsplatz im Vergleich zu anderen Städten der Umgebung – stärken.